Kunst-Ausstellung des 6. Jahrgangs

Die Schülerinnen und Schüler des 6. Jahrgangs der IGS Stöcken sind jeden Donnerstag fleißig dabei, Kunstwerke zu erschaffen.

Mal geschieht das in der Natur mit Naturmaterialien, mal am Schreibtisch mit Papier und Stiften.

Wir LehrerInnen dürfen uns dann über die zugesandten Fotos der Kunstwerke freuen.

Damit wir euch auch etwas daran teilhaben lassen können und einige ausgewählte Kunstwerke noch einmal eine besondere Würdigung erfahren, präsentieren wir an dieser Stelle eine kleine Online-Ausstellung.

Die Themen sind:

Bilder aus Naturmaterialien, Collagen, Hochhausbilder nach James Rizzi, „der rote Fleck“ und Türme aus Naturmaterialien.

Viel Spaß beim Ansehen.

Unterrichtsorganisation vom 14.12.-18.12.

Liebe Schülerinnen und Schüler,

sehr geehrte Eltern,

die Schule hat am Freitag, den 11.12., um 13.10 Uhr eine offizielle Infektionsschutzmaßnahme durch das Gesundheitsamt angeordnet bekommen.
Das hat mit Blick auf die Inzidenzzahl in der Region Hannover von über 100 und unter Einbeziehung der Möglichkeiten aus dem gestrigen Brief von Herrn Tonne erheblichen Einfluss auf unsere Unterrichtsorganisation in der kommenden Woche.

Die Schule kann jetzt schon davon ausgehen, dass relativ viele Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen im Distanzlernen sein werden. Daher plant die Schule im Rahmen ihrer Eigenverantwortlichkeit einen angepassten Umgang mit dem bekannten Szenario B.

Alle Schülerinnen und Schüler gehen ab dem 14.12.2020 grundsätzlich ins Distanzlernen.

Die Schule richtet, für Schülerinnen und Schüler des 5. bis 7. Jahrgangs, die nicht im Distanzlernen bleiben können, Unterrichtsbetreuungsgruppen nach dem Kohortenprinzip ein.

Die in der Email von Frau Backhaus erläuterten Regelungen zu den Klassenarbeiten bleiben davon generell unberührt. Allerdings können nur die für Montag und Dienstag geplanten Klassenarbeiten geschrieben werden. Ab Mittwoch greift dann der komplette Lockdown, dann bleiben alle im Distanzlernen.

Die für Montag und Dienstag geplanten Klassenarbeiten werden in halbierten Gruppen in getrennten Räumen zu den bereits angesetzten Terminen geschrieben. Die Raumzuteilungen und Aufsichten erfolgen über den Vertretungsplan.

Bitte schaut regelmäßig auf den Vertretungsplan und in eure Mails, da findet ihr immer die aktuellen Informationen.

Liebe Grüße
für die Schulleitung

Philipp Ruppert
Schulleiter

Exkursion des Wahlpflichtkurs Natur zum Stichkanal Limmer (Schülerbericht)

Liebe Leserinnen und Leser,

heute berichten wir euch über unsere Exkursion mit der WPK-Natur-Gruppe, Jahrgang 10, die am 30.10.2020 stattfand. Es war ein Abenteuer für uns alle. Wir mussten uns alle um 8:00 Uhr treffen. Eine halbe Stunde früher als wir gewohnt sind. Unser Ziel war der Stichkanal in Limmer in der Nähe der Haltestelle Brunnenstraße. Wir sollten dort Plastik und andere Arten von Müll finden und diesen im Rahmen der Citizen-Science-Aktion “Plastic Pirates Go Europe” dokumentieren. Allerdings war die Durchführung schwieriger als geplant, da einer von uns seinen Schulrucksack in der Bahn vergessen hatte. Natürlich fragten wir den nächsten Fahrer, der uns entgegenkam. Und nach 20 min hatte der Schüler seinen Schulrucksack wieder. Doch dies war nicht das einzige Problem. Es war eiskalt und regnerisch. Und es war noch nicht das Ende. Der Bollerwagen hatte am Vortag ein Rad verloren und war notdürftig repariert worden, dadurch machte es das Lenken des Wagens schwer. Bald waren wir am Kanal angekommen, und schon wurden wir von einem neugierigen Schwan beäugt.

Gruppe A suchte drei Gebiete nach Müll ab und fand einen Autoreifen – unser größtes Müllstück. Sie hatte am längsten gebraucht. Gruppe B sortierte den Müll. Dieser wog 263 Gramm (ohne die Glasflasche). Gruppe C ließ ein Netz für 60 min von einer Brücke herab und versuchte so, Müll im Wasser einzufangen. Gruppe D war das Reporter-Team, das alles per Kamera und Diktiergerät festhielt.

Nach der Aktion fuhr ein Teil unseres Kurses nach Hause, während ein weiterer Teil zur Schule fuhr, um die Materialien zurückzubringen. Die, die zurück zur Schule fuhren, mussten sich nicht nur mit einem kaputten Rad, sondern auch mit einem abgebrochenen Griff am Bollerwagen und mit einem demolierten Regenschirm herumschlagen. Für uns alle war es ein ermüdendes, aber spannendes Abenteuer. Wir lieben es, wenn Lehrerinnen und Lehrer auch mal eine Abwechslung mit in den Unterricht hineinbringen. Es war uns eine Ehre, die Erfahrung zu sammeln. Wir würden es sehr gerne nochmal erleben 🙂

Eure Wissenschaftlerinnen und gleichzeitig Abenteuerinnen.

Arozo Nabizada 10c, Charlien Sofie 10c

Ausflug zum Kunstverein Hannover mit dem Kunstprofilkurs 10JG (Schülerbeitrag von Angelina Funk)

Am Donnerstag, dem 1. Oktober, sind wir zum Kunstverein Hannover gefahren. Treffpunkt war 8:30 Uhr vor dem Kunstverein. Der Kunstverein stellt  zeitgenössische KünstlerInnen aus. Als erstes haben wir unsere Jacken und Taschen weggepackt, damit wir bei der Ausstellung nichts kaputt machen, da viele der Kunstwerke zerbrechlich sind.

Die Ausstellung hieß „wir blumen – die Leichtigkeit des Fragilen“. Die Ausstellung war aus Kunstwerken, die zerbrechlich waren, und es gab Kunstwerke, die gar nicht so zerbrechlich aussahen. Uns wurde das Kunstwerk von Jewyo Rhii ( siehe Bild 1) gezeigt. Es ist eine Raumdarstellung von 2010, die Künstlerin hat das Kunstwerk „Lodged“ genannt.

Danach haben wir uns das Kunstwerk von Park McArthur angeguckt, das er 2015 rausgebracht hat und „Liabilites“(siehe Bild 2) genannt hat.

Danach beschäftigten wir uns mit dem Kunstwerk von Ane Mette Hol. Es ist ein beidseitiges gezeichnetes großes Papier, das auf dem Boden lag, mittig im Raum. Wir mussten sehr vorsichtig um das Papier herumgehen, damit das Papier nicht kaputt geht.

Danach haben wir uns ein bisschen über das Bild von Rune Mields (siehe Bild 3) unterhalten.

Dann ging es auch schon weiter zum Bild von Monika Baer, ein Ölgemälde mit einem gemaltem Portrait (Siehe Bild 4). Neben dem Kopf hat  die Künstlerin ein Loch hineingeschnitten und wir habe uns darüber unterhalten, warum sie das gemacht hat.

Danach haben wir uns mit dem Kunstwerk von Lone Haugaard Madsen (siehe Bild 5) beschäftigt. Ihr Kunstwerk ist aus ihrem Arbeitsanzug hergestellt. Sie hat den Arbeitsoverall in Gips getaucht und ihn auf einem Sockel befestigt.

Als nächstes kam das Kunstwerk von Heimo Zobernig dran. Der Künstler hat eine Schaufensterpuppe bearbeitet und sie dann neben ein Regal gestellt. (siehe Bild 6) Bei der Schaufensterpuppe sieht man, das er den unteren und oberen intimen Teil mit weiß übermalt hat und obwohl es sich um eine weibliche Figur handelt, ist der Kopf männlich .

Nach der Ausstellung hat uns Frau Palm die Aufgaben gegeben, dass wir ein Kunstwerk fotografieren, das uns am Besten oder am Schlechtestem gefallen hat. Für das Kunstwerk, das wir ausgewählt haben, sollen wir eine Präsentation und ein Handout erstellen.

Danach bekamen wir eine Aufgabe von den Kunstpädagogen, die uns durch die Ausstellung geführt haben. Wir haben aus Pappe unser eigenes Kunstwerk, eine Skulptur, hergestellt. Die Kunstwerke konnten die verschiedensten Formen haben, sie konnten rund, oval, eckig usw. sein. Nach der Fertigstellung bekamen wir kleine menschliche Figuren, die wir auf unser Kunstwerk oder neben unsere Skulpturen gestellt haben und fotografierten unsere Werke. Zuletzt stellten wir unsere Kunstwerken vor und jeder musste kurz erzählen, wie sein Kunstwerk entstanden ist.

Als wir fertig waren, durften wir entscheiden, ob wir unser Werk wegschmeißen oder es mit in die Schule nehmen wollen, um es in einer Vitrine auszustellen. Um 11 Uhr war die interressante Veranstaltung zu Ende und wir sind zurück zum Unterricht in die Schule gefahren.